Rund 200 aktive Jagdhornbläser und Jagdhornbläserinnen allein in der
Jägerschaft Lingen sind ein Beleg dafür, dass das Jagdhornblasen auch in heutiger Zeit als Bestandteil des jagdlichen Brauchtums mit der Jagd verbunden ist.
Auch die Öffentlichkeitsarbeit der Jagdhorn blasenden Jäger ist in den letzten Jahrzehnten vielschichtiger geworden.
Jedoch – und dessen muss man sich bewusst sein – ist Jagdhornblasen kein Selbstzweck, sondern hat als Sicherheitsaspekt im Jagdbetrieb erste Priorität.
Jagdhornbläsergruppen, die viele Jahre kontinuierlich das kulturelle Erbe „Jagdhornblasen” pflegen, tragen einen wesentlichen Anteil zum Erhalt und darüber hinaus zur Weiterentwicklung der Jagdmusik bei, teilweise sogar bis hin zu konzertanter Musik.
Im Hegering I blasen zwei Gruppen:

Im Hegering II behauptet sich eine starke Bläsergruppe von 28 Bläsern nebst Chorleiter. Neben den Fürst-Pless- und Parforce-Hörnern beherrschen sie drei große Alp-Hörner.
Die Leitung hat Ludger Rammes.
Im Hegering III leitet Lothar Schäfer eine Bläsergruppe.
Im Hegering IV blasen ebenfalls zwei Gruppen:
Der Hegering V ist mit vier Gruppen hervorragend ausgestattet:
Im Hegering VI blasen zwei Gruppen:

Alle Jagdhornbläsergruppen beteiligen sich an Landes- und Bezirkswettbewerben.

„Gefesselt hängt´s mir an der Hütte, des Waidmanns Schmuck und blanke Zier – früh weckt es durch die Morgenlüfte, bläst an die Jagd: Auf ins Revier!"
Allzeit Waidmannsheil
Anita Böttger