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Krähenjagd im Landkreis Emsland bis 31. März

Der stellv. Kreisjägermeister Heiner Hüsing weist auf die Bejagung von Rabenkrähen, Iltissen und Hermelinen hin. Seit dem 1. August ist Jagdzeit auf Rabenkrähen. Im Landkreis Emsland kann auf Rabenkrähen bis zum 31. März gejagt werden. Für Iltisse und Hermelin endet die Jagdzeit am 28. Februar.

Die Jagdausübung auf Rabenkrähen ist aufwendig und erfordert ein hohes Maß an Disziplin, Erfahrung und Können. Die Jungkrähen lassen sich noch einigermaßen einfach bejagen, jedoch bei den Altkrähen wird jeder Jagdfehler bestraft. Dadurch wird oft zu vorschnell die Jagd auf Rabenkrähen eingestellt und nicht weiter verfolgt. Im Bereich der Landwirtschaft als auch bei den Singvögeln und Bodenbrütern wie Kiebitzen etc. ist die Rabenkrähe ein gefürchteter Feind und hat sich in den letzten Jahren stark ausgebreitet.

Die Revierinhaber sollten zur Krähenbejagung Jungjäger und revierlose Jäger zur Jagd mit einladen. Revierübergreifende Jagden versprechen den größten Erfolg. Spezialisten sind in jedem Hegering vorhanden und geben gern ihr Wissen und Können weiter und vermitteln die erfolgreichen Strategien zur Bejagung.

An dieser Stelle wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Dohlen nicht bejagt werden dürfen!

Ebenfalls ist die Bejagung der Iltisse und Hermeline ab dem 1. August bis zum 28. Februar erlaubt. Für die Ausübung der Fallenjagd ist ein Fallenschein notwendig; dieser vermittelt die notwendige Sachkenntnis zur Fallenjagd. Bei Bedarf kann ein Fallenschein bei den örtlichen Ausbildern in einem Seminar erworben werden. Für Anfragen stehen die Hegeringleiter gern zur Verfügung.

Viele Reviere verfügen über eine gute Grundausstattung zur Fallenjagd.

Die Fallenjagd ist sehr aufwendig. Sie bedeutet sach- und fachgerechte Jagdausübung und tägliche Kontrolle und ist somit sehr zeitintensiv. In vielen Revieren wurde deshalb in den letzten Jahren die Fallenjagd immer weniger ausgeübt. Es ist sehr zu begrüßen, dass diese althergebrachte, aber auch stark verbesserte Art der Bejagung wieder Anwendung findet und damit der heimischen Vogelwelt und natürlich auch dem Niederwild, mehr Chancen zur Ausbreitung eingeräumt werden.