Impressum | Datenschutzerklärung | Kontakt

Neuer Flyer Wildacker-/Blühpflanzenmischungen 2020

Die Jägerschaft, die Landwirtschaftskammer, die Imker und die Raiffeisen- Genossenschaft haben wieder zweck- und standortgeeignete Saatgutmischungen zusammengestellt. Im Antragsverfahren zur Agrarförderung 2020 soll die einfache Möglichkeit (Kreuzchen in Flächenliste) bleiben, an jeder Hauptfruchtfläche Blühstreifen anzulegen. Es können an allen Kulturen „Schneisen“ angelegt werden, ohne das Fördermittel gekürzt werden oder die Schneise beim Flächennachweis rausgerechnet werden muss (ausgenommen AUM und ÖVF).

Alle Landwirte sind aufgefordert im Antrag auf Agrarförderung 2020 diese Möglichkeit zu nutzen und an geeigneten Kulturen Blühstreifen/Schneisen anzulegen. Wegen „Frostschutz“ soll die Aussaat nicht vor Mitte Mai erfolgen. Bei der Beantragung als Agrarumweltmaßnahme (AUM) muss die Saat am 15 April und als ökologische Vorrangfläche (ÖVF) bereits am 01. April im Boden sein. Ausnahme ist die AUM-Honigbrache, deren Saat erst bis zum 31. Mai im Boden sein muss.

Der Maschineneinsatz lohnt sich besonders bei mehreren Flächen im Revier. Die Jäger vor Ort helfen bei der Auswahl der Fläche(n) und bei der Saat gerne. Auch die Imker unterstützen die Anlage von Blühflächen und wollen mit den Landwirten zusammenarbeiten. Es eigenen sich mehrjährige Bestände besser als einjährige. Die Blühstreifen sollten aus Wildschutzgründen nicht in Straßennähe angelegt werden und möglichst breiter als 6 m sein. Der Umbruch in den Folgejahren sollte nicht in der Brut- und Setzzeit (März bis Juni) stattfinden!

Weitere Tipps finden Sie auf dem Flyer. Der steht im Download zur Verfügung.

Fragen beantwortet Johann Högemann, Obmann für Naturschutz