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Erste Ergebnisse der Studie zum Rückgang der Fasanenbestände

Im Projekt zu den Rückgangsursachen bei den Beständen der Fasanen und Rebhühner liegen die ersten Ergebnisse vor. Sie lassen sich wie folgt zusammenfassen;

Es wurden in vielen Fällen Antikörper festgestellt, die

  • bei 60 % auf Erkrankungen der Atemwege (Infektiöse Bronchitis) und
  • bei 20 % auf eine Hirnhautentzündung (Aviäre Enzephalomyelitis)

hinweisen.

Der Ernährungszustand war meistens gut. Die Untersuchungen auf Parasiten haben bei Küken außerdem den Befall mit Kokzidien und mit Mycoplasma gallisepticum (bakterielle Atemwegserkrankung) ergeben. Grundsätzliche Hinweise auf typische Geflügelseuchen (Newcastle, etc.) gibt es dagegen nicht.

Die Fasanen haben also mit mehreren Krankheitserregern zu kämpfen, die umso stärker belastend wirken, je ungünstiger die Lebensbedingungen (Deckung, Nahrungsmittelangebot, Witterung, etc.) sind.

Die Untersuchungen sollen fortgeführt werden. Das Institut für Wildtierforschung an der Tierärztlichen Hochschule Hannover bittet weiterhin um die Mitarbeit der Jäger. Ansprechpartnerin für das Projekt ist Frau Nele Curland, Telefon 0511/856-7623, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Das Schreiben dazu können Sie als PDF-Datei downloaden: